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Die Sommerferien gehen zu Ende und auch wer selbst keine schulpflichtigen Kinder mehr hat, merkt doch den Rhythmus, den das Schuljahr vorgibt. Wer jetzt in den Urlaub fährt, freut sich über günstigere Preise und leerere Strände. Wer wieder zurück in Beruf und Schule ist, trauert vielleicht noch den freien Tagen hinterher. Und ausgerechnet jetzt, wo das neue Schuljahr anläuft, ist uns als Monatsspruch ein Vers aus dem Buch Kohelet, besser bekannt als „Prediger Salomo“ mitgegeben:
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Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind.
(Kohelet 4,6)
Gerade dann, wenn das Leben wieder einen Zahn zuzulegen scheint, ist es besonders wichtig mal einen Gang runterzuschalten. Sicherlich ist das nicht immer möglich und soll keine Einladung zum Faulenzen sein, aber es geht darum, immer wieder mal die Ruhe zu suchen. Eine Hand voll Ruhe reicht da schon aus. Einen Schritt zurückzutreten und alles noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
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Mir ein paar Minuten Zeit zu nehmen, in denen ich mich nicht ablenken lasse von der Welt um mich herum. Ohne Zeitung oder Buch, Radio, Fernsehen oder Handy. Zeit für mich und Zeit für Gott. Und je schneller die Zeit um mich herum wieder anzulaufen scheint nach den Ferien, desto dringender brauche ich solche Momente der Ruhe. Auch wenn es nicht immer einfach ist, zur Ruhe zu kommen, weil die Ruhe so oft gestört wird von meinen eigenen Gedanken und Gefühlen, die bevorzugt in solchen Momenten hochkommen. Doch auch das gehört dazu. Und uns von unliebsamen Gedanken und Gefühlen immerzu abzulenken, ist nicht das, was Gott für uns vorgesehen hat. Wir sollen Menschen sein. Mit allem, was dazugehört. Und vielleicht gehört auch das Haschen nach Wind und das Verlieren in Plänen und Träumen ab und an dazu. Aber eben auch die Ruhe. Eine Hand voll. Hin und wieder.
In diesem Sinne: Kommen Sie gut in den Herbst.
Ihre Pfarrerin Ronja Schönberg
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Offener Bücherschrank an der Heliand-Kirche
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Viele von uns mögen sie schon an den unterschiedlichsten Orten in unserem Stadtgebiet entdeckt haben: Die Offenen Bücherschränke.
Offene Bücherschränke erfreuen sich bundesweit einer immer größeren Beliebtheit. Vor unserer Heliand-Kirche steht nun auch solch ein Offener Bücherschrank. Ermöglicht wurde dies durch die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost, die uns im Rahmen der Vereins- und Kulturförderung eine entsprechende finanzielle Zuwendung gewährte. Solche Bücherschränke können ein Ort der Begegnung sein und tragen durch den gemeinschaftlichen Austausch von Büchern zu Förderung und Erhalt der Lesekultur bei. Darüber hinaus sind sie eine nachhaltige Möglichkeit gebrauchte Bücher im Umlauf zu halten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
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Somit eine herzliche Einladung an alle: Nehmen Sie sich einfach ein Buch mit, das Sie gerne lesen möchten und bringen es später wieder zurück. Vielleicht suchen Sie auch nach einem Buch, an das Sie liebevolle und gute Erinnerungen haben und das Sie gerne noch einmal lesen würden, das aber im Handel nicht mehr erhältlich ist? Offene Bücherschränke können oft wahre literarische Fundgruben sein. Gerne können Sie auch selbst Bücher einstellen, die Ihnen Freude bereitet haben. So verbreitet sich die Freude von einem Menschen zum anderen. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken wünscht Ihnen von Herzen unser Presbyter Gerd Ufer, der sich für dieses Projekt eingesetzt hat. Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie ihn gerne an.
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Die Frauenhilfe Melanchthon feiert ihr 119tes Jahresfest von Diakonin Sabine Wenkstern
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119 Jahre Frauenhilfe Melanchthon. Was für eine Zeitspanne. Wie viele politische, soziale und gesellschaftliche Ereignisse fallen in diese Zeit. Der erste Weltkrieg. Das Frauenwahlrecht. Der zweite Weltkrieg. Die Gründung der BRD. Das Wirtschaftswunder. Der Bau der Berliner Mauer. Ihr Fall. Die Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland. Nur einige Begebenheiten. Mitten drin die vielen Frauen, die die Frauenhilfe Melanchthon gegründet haben. Die Frauen, die immer wieder neu dazugekommen sind und mitgemacht haben. Die Frauen, die sich für andere eingesetzt haben.
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Die Frauen, die auch heute noch zusammenkommen, wenn auch aus anderen Beweggründen, als die Gründerinnen. Die Frauen und Männer (ja, auch Männer kommen zu uns!) kommen zusammen, pflegen das Zusammensein, genießen die Zeit miteinander und sind für einander da. Bei allen Veränderungen, die die Frauenhilfe in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, ist eine Andacht und ein Thema, verbunden mit aktuellen Ereignissen, ein Teil von ihr geblieben.
So begann das Jahresfest der Frauenhilfe Melanchthon am 23. Juli wie immer. Nach der Begrüßung und dem Austausch über Dinge die seit dem letzten Treffen passiert waren, stand eine Andacht zu dem Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ mit seinem Dichter Paul Gerhardt im Mittelpunkt. Mit der Unterstützung von Markus Eppmann wurde kräftig gesungen. Im Anschluss daran wurden einige Jubilar*innen für ihre Mitgliedschaft in der Frauenhilfe geehrt. Von 5 Jahren bis 40 Jahren Mitgliedschaft reichte die Spanne. Zum Kaffeetrinken gab es in diesem Jahr, den Temperaturen angepasst, Eis von „Hitzefrei“. Jeder und jede konnte zum „Eisfahrrad“ gehen und sich das Eis selbst zusammen stellen. Ein großer Spaß für alle und schnell war die Lieblingseissorte gefunden.
Hiernach stand der Rückblick auf das vergangene Jahr im Mittelpunkt. Freud und Leid, Dank, Erinnerungen, besondere Aktionen, der Kassenbericht und Aussichten. Viel zu schnell war ein bunter Nachmittag zu Ende. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.
Ach, ja: Die Frauenhilfe Melanchthon trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr. Herzliche Einladung!
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Drei Wochen voller Abenteuer: Ein voller Erfolg bei den Sommer-Ferienspielen mit dem KiJuMela!
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Drei Wochen lang hieß es für Groß und Klein: Sachen packen, in den Bus steigen und ab ins Vergnügen! Die diesjährigen Sommer-Ferienspiele mit dem KiJu-Mela brachten Kinder und Eltern zusammen, um gemeinsam unvergessliche Tage in den schönsten Ferienparks der Region zu verbringen. Von rasanten Achterbahnfahrten und spritzigen Wasserattraktionen bis hin zu entspannten Picknicks im Grünen war für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei.
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Die Ausflüge boten eine fantastische Gelegenheit für Eltern und Kinder, abseits des Alltags wertvolle Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam die verschiedensten Attraktionen zu erkunden.
Keine Ausfälle, beste Laune und strahlende Kinderaugen – besser hätten die drei Wochen gar nicht laufen können! Das Wetter spielte mit, die Stimmung war gut, die Busfahrten verliefen entspannt und vor allem die Kids kamen voll auf ihre Kosten.
Ein riesiges Dankeschön an alle Familien, die dabei waren und diese Ferienspiele zu einem echten Sommer-Highlight gemacht haben!
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Fußballturnier der Religionen am 06. September
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Passend zum Jubiläum bekommt das Fußballturnier der Religionen ein neues Banner.
Präsentiert wurde es von Hans-Werner Reckmann, Ögun Arpaci (DITIB), Pfarrer Friedrich Stiller, Alexander Krimhand (Jüd. Kultusgemeinde) und Pfarrer Ralf Greth (v.l.).
Es lockt ein Nachmittag mit buntem Programm:
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Um 14:00 Uhr startet die Jubiläumsfeier mit der Marchingband „Atemgold 09“. Um 14:30 Uhr ist Anpfiff durch unseren Oberbürgermeister. Um 15:00 Uhr findet ein Kinderfußballturnier für den Nachwuchs bis 14 Jahre statt (Treffpunkt: Infostand). Gegen 17:30 Uhr wird dann der Start des Finales erwartet.
Im Anschluss findet die Siegerehrung durch Bürgermeisterin Ute Mais statt. Dazu gibt es Imbissstände und ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein.
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Termine und Veranstaltungen
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Bilder: gemeindebrief.de, Movie Park Germany, Stephan Schütze Kirchenkreis Dortmund und privat
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Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
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