Liebe Gemeinde,

Die WM ist im vollen Gange. Viele Menschen weltweit fiebern dem Finale am 19. Juli in New York entgegen. Toll, dass es so eine Weltmeisterschaft überhaupt gibt! Natürlich kann man vieles daran auch kritisieren, z.B. horrende Preise, Korruption und die Beteilung der USA grundsätzlich. Aber letztlich gibt es kaum ein Großereignis, das Menschen aus mehr Ländern zusammenbringt. Und besonders faszinierend: In all diesen Ländern wird Fußball nach denselben Regeln gespielt. Diese Regeln, die vom International Football Association Board (IFAB) herausgegeben werden, garantieren Fairness und Vergleichbarkeit.

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Während Gesetze und Recht in vielen Ländern unterschiedlich sind, müssen sich beim Fußball alle an die gleichen Regeln halten.

Und es gibt Schiedsrichter, die das sicherstellen sollen. Trotzdem wird es auch bei dieser WM sicherlich wieder die eine oder andere Diskussion darüber geben, wie „gerecht“ eine bestimmte Schiri-Entscheidung nun war oder nicht.

Im Monatsspruch aus dem Buch des Propheten Amos ist das indiskutabel, denn da ist Gott der Schiedsrichter. Und es geht auch nicht bloß um Regeln, die wir uns bemühen einzuhalten – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Gott spricht: 

Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach. (Amos 5,24)

Recht und Gerechtigkeit sind hier nicht eine Aufgabe, die wir mal besser und mal schlechter erfüllen, sondern ein Zustand. Ein Zustand, der von unserer inneren Einstellung abhängt und davon, wie wir mit uns selbst, miteinander und mit der Welt, in der wir leben, umgehen. Ein Zustand, in dem ein Mensch, eine Gesellschaft und vielleicht irgendwann die ganze Welt sich befinden wird. Denn es ist weniger eine Aufgabe an uns, als eine Verheißung, ein Versprechen Gottes: Irgendwann wird Recht strömen wie Wasser und Gerechtigkeit, wie ein nie versiegender Bach. Irgendwann werden wir aus der Quelle heraus gespeist, erfrischt und belebt von Gott selbst. Irgendwann wird es uns gelingen, miteinander so umzugehen, dass es allen Menschen auf der ganzen Welt gut geht. Irgendwann brauchen wir vielleicht keine Regeln und Gesetze mehr, damit es fair und gerecht zugeht.

Bis dahin: Nutzen wir doch die Gelegenheit, über die ein oder andere Schiri-Entscheidung zu diskutieren und mit unseren Lieblingsmannschaften oder -spielern mitzufiebern.

Ihre und Eure Pfarrerin Ronja Schönberg

Im Interview: Stephanie Rilke, unsere GemeindeSchwester in Ausbildung
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Hey Steffi, wie bist du eigentlich darauf gekommen, die Ausbildung zur GemeindeSchwester anzufangen?

Stephanie Rilke: Tatsächlich durch „Gemeinsam am Turm“. Wie einfach es ist, Menschen glücklich zu machen mit so einer Veranstaltung. Es geht gar nicht so sehr um die Bratwurst oder die Getränke, sondern darum, mal rauszukommen und unter Leute. Du gibst den Menschen einfach so viel zurück dadurch. Diese ganzen kleinen Erlebnisse, wenn plötzlich die Augen leuchten oder jemand dazukommt, der sich vorher nicht getraut hat. Das macht mich einfach glücklich, wenn andere Menschen glücklich sind.

Hey Steffi, wie bist du eigentlich darauf gekommen, die Ausbildung zur GemeindeSchwester anzufangen?

Stephanie Rilke: Tatsächlich durch „Gemeinsam am Turm“. Wie einfach es ist, Menschen glücklich zu machen mit so einer Veranstaltung. Es geht gar nicht so sehr um die Bratwurst oder die Getränke, sondern darum, mal rauszukommen und unter Leute. Du gibst den Menschen einfach so viel zurück dadurch. Diese ganzen kleinen Erlebnisse, wenn plötzlich die Augen leuchten oder jemand dazukommt, der sich vorher nicht getraut hat. Das macht mich einfach glücklich, wenn andere Menschen glücklich sind.

Du bist aber ja noch in Ausbildung. Was heißt das und wie ist es dir damit bisher gegangen?

Stephanie Rilke: Das heißt, dass ich eben noch keine ausgelernte GemeindeSchwester bin. Davon gibt es derzeit auch einfach richtig wenige. In Witten im Mutterhaus wurde ich deshalb auch begeistert empfangen. Der erste Ausbildungsblock war zum Thema „Gottesdienst“. Das war sehr abwechslungsreich, wenn auch für mich nur bedingt interessant, da das in unserer Gemeinde nicht mein Aufgabengebiet ist. Wir sind hier in unserer Gemeinde einfach sehr gut aufgestellt, was Gottesdienste angeht. In anderen Gemeinden sieht das ganz anders aus. Deshalb gibt es unterschiedliche Schwerpunkte.

Und diese Schwerpunkte müsst ihr euch selbst aussuchen?

Stephanie Rilke: Ja, die suchen wir uns aus. Ich versuche mit den Terminen zum Kochen und Backen, Menschen verschiedenen Alters zusammenzubringen und somit auch Menschen anzusprechen, für die es bis jetzt in der Gemeinde nur wenige Angebote gibt. Gerade für Fünfzig- bis Sechzigjährige gibt es wenig Angebote zwischen Krabbelgruppe und Frauenhilfe. Außerdem will ich versuchen, Menschen aus Jakobus anzusprechen.

Da gab es ja auch einen Frühstückskreis…

Stephanie Rilke: Ganz genau! Und wenn sie jetzt nur einen Termin im Monat haben, zu dem sie kommen… Hauptsache es gibt so ein Angebot! Mein Ziel ist es, niederschwellige Angebote zu machen, bei denen alle mitmachen können, die Lust haben! Deshalb freue ich mich auch sehr, dass bethel.regional mit dabei ist. Die Menschen, die im Haus Von-der-Tann leben, kommen dazu und wollen sogar mithelfen. Vielleicht können sie Kaffee einschenken oder so. Das wäre großartig! Ich bin gespannt!

Nochmal zurück zu deiner Ausbildung. Ich kann mir vorstellen, dass „Gottesdienst“ als Einstiegsthema nicht ideal ist…

Stephanie Rilke: Das kommt daher, weil die Themenblöcke durchrotieren. Unabhängig davon, wann man mit der Ausbildung anfängt. Dafür habe ich dann die „Klassenfahrt“ ziemlich am Ende der drei Jahre. Das finde ich eigentlich ganz gut.

Ihr macht eine „Klassenfahrt“?

Stephanie Rilke: Ja. Oder „Kursfahrt“. Wir sind im ersten Lehrjahr im Moment aber nur zwei Leute. Es fahren dann also wahrscheinlich nur so sechs bis acht Leute mit. Aber es ist spannend, was die anderen aus ihren Gemeinden erzählen. Es gibt so große Unterschiede zwischen Stadt und Land zum Beispiel. Eine Kollegin hat ganz viele Dörfer, die alle weit auseinanderliegen. Dagegen liegt hier bei uns alles ziemlich nah beisammen. Auch der Stand der Ausbildung ist bei allen unterschiedlich. Wenn ich zum Beispiel die Vorbereitung der Frauenhilfe in Melanchthon übernehme, suche ich zurzeit noch Alltagsgeschichten und Alltagsthemen aus und nichts Theologisches. Damit fühle ich mich wohler. Vielleicht ändert sich das noch. Vielleicht auch nicht. Ich glaube, es erwartet auch keiner…

Stichwort Erwartungen… Bist du oft mit Erwartungen konfrontiert?

Stephanie Rilke: Bisher eigentlich nicht. Wenn jemand etwas hat, kann er mich gern anrufen. Wir können einen Termin machen und spazieren gehen oder uns auf eine Parkbank setzen und unterhalten. Aber ich mache keine Hausbesuche. Ich bin auch nicht für die Pflege zuständig oder so etwas. Wenn jemand so krank ist, dass er gar nicht mehr rausgehen kann und seelischen Beistand braucht, stelle ich gern den Kontakt zu einer unserer Pfarrerinnen oder unserem Pfarrer her. Bisher haben sich aber noch nicht viele Menschen gemeldet. Ich denke, das liegt auch daran, dass ich noch nicht bekannt genug bin in der Gemeinde.

Aber du bist ja nicht erst seit gestern hier…

Stephanie Rilke: Nächstes Jahr bin ich seit vierzig Jahren hier in der Gemeinde. Mein Mann Michael und ich haben eigentlich immer schon gern geholfen. Früher in Jakobus und vorher auch in Matthäus haben wir eigentlich immer was gemacht. Deshalb kenne ich schon einige Leute. Aber als GemeindeSchwester bin ich eben jetzt noch neu dabei. Das muss sich auch erst herumsprechen.

Dabei hilft sicherlich dieses Interview und die ersten Veranstaltungen im Rahmen deines neuen Projekts. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

Stephanie Rilke: Immer gerne! Erreichbar bin ich per E-Mail unter stephanie.rilke@ekkdo.de oder per Telefon unter 0172|653 18 16.

Sommersynode des Kirchenkreises Dortmund
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Am Freitag und Samstag, 12. und 13. Juni, fand die diesjährige Sommersynode unseres Kirchenkreises Dortmund statt. Am Freitag wurde nach dem Eröffnungsgottesdienst, der in diesem Jahr von der Kirchengemeinde Brechten vorbereitet worden war, Frau Superintendentin Heike Proske für zwei weitere Jahre wieder gewählt. Zudem gab es noch einige Nachwahlen für den Kreissynodalvorstand.

Am Samstag standen wichtige Zukunftsfragen im Mittelpunkt der Verhandlungen: Wie kann der Weg zu der einen Gemeinde Dortmund und dem einen Kirchenkreis Dortmund gelingen? Wie gehen wir zukünftig mit unseren Immobilien um? Welche Veränderungsprozesse gibt es in der Verwaltung des Kirchenkreises und der gemeinsamen Dienste? Es sind spannende Zeiten…

Sie wollen mehr über die Synode wissen? Dann besuchen Sie die Homepage unseres Kirchenkreises unter https://ev-kirche-dortmund.de/die-zukunft-beginnt-jetzt/.

Kinderkunstprojekt mit Sabine Straube
Das Kinderkunstprojekt der KITA Gänseblümchen stand dieses Jahr unter dem Motto „Das Porträt“.

Es wird zum Abschlussgottesdienst am 5. Juli wieder eine kleine Ausstellung für Eltern und Besucher geben. Schauen Sie doch mal vorbei. 
Doc Esser in der Melanchthon-Kirche
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Das Hospiz Am Ostpark lud am Samstag, den 20. Juni in die Melanchthon-Kirche zu einem Abend mit „Doc Esser“ ein. Unter dem Motto „Was bedeutet dir deine Gesundheit?“  erlebten die Besucher in der, bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, einen amüsanten Abend, der aber auch zum Nachdenken anregte.
Der Arzt aus Leidenschaft erklärte mit viel Charme und Witz welchen Einfluss moderate, auf den jeweiligen Menschen angepasste Sporteinheiten auf Herz-Kreislauf, Depressionen und emotionale Stabilität haben.
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Verständlich und kurzweilig wurden viele Themen angesprochen, über die wir uns alle bewusst sind, sie aber leider in unserem stressigen Alltag immer wieder vor uns herschieben.

Nach einer Frage- und Autogrammrunde endete ein gelungener Sommerabend.

Schauen Sie gern auf der Website des Hospizes Am Ostpark vorbei. Es werden regelmäßig Veranstaltungen angeboten.

Konfirmationen

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Heliand-Kirche

Am 21. Juni wurden in zwei feierlichen Gottesdiensten insgesamt 24 Jugendliche Konfirmiert. Die zwei Gottesdienste waren durch die Gestaltung von Pfarrerin Dahms, vielen Teamern, der Band und Mitgliedern des Presbyteriums trotz Hitze segensreich!

Wir wünschen weiter alles Gute und Gottes Segen!

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Melanchthon-Kirche

Am Sonntag, den 28. Juni ging es weiter mit Konfirmationen in unserer Gemeinde: 17 Konfirmanden wurden von Pfarrerin Ronja Schönberg konfirmiert. Mit der Begleitung von Jonas West an der Orgel und dem Bläserkreis Melanchthon unter der Leitung von Jürgen Schreier wurde der Gottesdienst feierlich gestaltet. Die Kirche war brechend voll - und fünf Konfirmierte haben bereits angemeldet, sich weiter bei uns engagieren zu wollen!

Wir wünschen allen Konfirmierten Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg

Termine und Veranstaltungen

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Bilder: gemeindebrief.de, pixelbunker GmbH, Kreissynode

 

 

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