Liebe Gemeinde,
 

„Heulst du schon wieder?“ 
„Du bist echt zu nahe am Wasser gebaut…“
„Hast du deine Tage?“
„Echte Männer weinen nicht…“
„Was ist denn nur los mit dir?“
„Jetzt werde doch nicht wieder hysterisch…“

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Wem diese Aussagen und Fragen bekannt vorkommen, der weiß auch, wie sie klingen – und wie sie sich anfühlen. Scharf und spitz sind sie, wie kleine Nadeln oder Messer und sie treffen direkt ins Herz.

Da zeigt man sich verletzlich und ist bereits verletzt – denn den Tränen geht ja meistens etwas voraus, was sie zum Vorschein gebracht hat – und dann wird noch nachgestoßen. Gefühle werden nicht ernstgenommen. Tränen abgewertet oder so hoch gehängt, dass sie wie eine teure Währung gehandelt werden: Wann ist es „erlaubt“ zu weinen? Ab wann ist es „schlimm genug“?

Da weinte Jesus. (Joh 11,35)

Jesus weint. Ein Freund von ihm, Lazarus, ist gestorben. Verständlich und nachvollziehbar, oder? Doch hat er nicht kurz vorher noch zur Schwester des Verstorbenen gesagt, dass dieser auferstehen würde? Und weiß er nicht selbst von allen am besten, wie wenig der Tod eines Menschen bei Gott zählt? Immerhin wird im Anschluss erzählt, wie Jesus hingeht, betet und Lazarus aus dem Grab herausruft, woraufhin der Tote herauskommt – lebendig. Warum also weint Jesus?

Warum nicht? Vielleicht ist er überfordert mit der ganzen Situation. Vielleicht rührt ihn die Trauer der anderen Menschen, die dabei sind. Ist doch ganz egal! Oder wollen wir sogar ihm das Weinen absprechen?

Niemand sollte sich dafür erklären müssen, dass ihm Tränen über das Gesicht laufen. Ernstnehmen sollten wir einander – ob wir lachen oder weinen. Üben sollten wir, miteinander und mit uns selbst liebevoll umzugehen und liebevoll zu reden. Und wenn wir nicht wissen, was wir tun können, dann sollten wir fragen – und üben es auszuhalten, wenn es darauf vielleicht auch mal keine Antwort gibt.

Die Passionszeit bietet besondere Gelegenheit zu üben, wie wir mit den Gefühlsäußerungen anderer Menschen und auch mit den eigenen liebevoll umgehen.

Ihre und Eure Pfarrerin Ronja Schönberg

Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte. | Andachten zur Fastenaktion der evangelischen Kirche in Deutschland

Auch in diesem Jahr gibt es in der Fastenzeit ökumenische Andachten mit unseren Nachbargemeinden. Fröhlich werden mittwochsabends um 19:00 Uhr wieder Kanzeln und Rednerpulte getauscht. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Austausch und Gemeinschaft bei Kaffee, Tee etc.

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„Kommt, Bringt eure Last.“ | Weltgebetstag der Frauen 2026

Am Freitag, den 06. März, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten.

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Hoffnung schenkt vielen Menschen in existenzbedrohenden Situationen ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Auch hier bei uns wird gefeiert:
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Bericht: Gewonnen!

LogistiKids ist ein in NRW initiierter Ideenwettbewerb für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Er zielt darauf ab, spielerisch die Welt der Logistik kennenzulernen, z.B. durch Malen, Basteln, Bauen, Filmen, Ausflüge unternehmen – alles ist erlaubt. Das Thema des Wettbewerbs im Jahr 2025 war: „Wie kommt die Kiwi zu uns nach Hause?“

Die Vorschulkinder der Ev. Kita Jakobus in Wambel haben zu diesem Thema einen Film gedreht und damit NRW-weit den 4. Platz belegt.

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Die Preisverleihung fand im Innovationszentrum Hamm GmbH IZH statt. Als Sachpreis gab es eine große AquaPlay Bahn, ein Auto für den Außenbereich, Blumen und natürlich Kiwis.

Der Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt der IHK NRW und dem Kompetenznetz Logistik NRW unter der Schirmherrschaft von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Was für eine großartige Leistung!

Termine und Veranstaltungen

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Bilder: evangelisch.de, weltgebettag, H. Fenneker und privat

 

 

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